Letztens gab es wieder einen schweren Fall von Kinderpornographie in Österreich und wieder werden Stimmen laut, die Internetsperren fordern. Doch sofort kontern Experten und argumentieren, dass Sperren erstens leicht zu umgehen sind (wahrscheinlich kann sogar ich das) und zweitens sowieso nichts bringen, weil die Seitenbetreiber dann einfach den Content auslagern oder ins Ausland umziehen.
Und nicht zu vergessen, es fängt bei KP an, doch wo hört es auf. In einigen skandinavischen Ländern sind Sperrlisten bereits im Einsatz und einige Seiten auf dieser Liste (bekanntestes Beispiel) haben nichts mit KP zu tun.
Um die rechtlichen Probleme zu lösen (Abwanderung ins Ausland), wäre eine internationale Lösung nötig. Die EU und die USA (und wohl auch Russland und China und andere) müssten ihre Gesetze harmonisieren (wie wahrscheinlich ist das denn). Nur dann könnte verhindert werden, dass Anbieter sich der Rechtsprechung eines Staates entziehen.
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vor 6 Jahren